Klischees

Furchtbar ist es zu bemerken, dass man dem Klischee, das die anderen angeblich von einem haben, immer ähnlicher wird. Die Frage ist nun, ob einem das Klischee eingepflanzt wird oder ob man unbewusst versucht, dem Klischee zu entsprechen, das man eigentlich widerlegen will. Wenn man vollkommen ohne die „Rolle“, die man zu spielen hat, lebte, würde man seinen Subjekt-Status verlieren. Es ist immer nur eine leichte Abweichung, Verschiebung erlaubt. Alles andere wäre in unserer Kultur Wahnsinn. Sind Klischees und Rollen darum notwendig?

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